Da es in einer offenen Gesellschaft den Bürgern selbst überlassen sein sollte, was sie sich im Internet ansehen oder nicht, ist eine Zensur oder Filterung von Inhalten auf nationaler Ebene menschenrechtlich inakzeptabel.

Deswegen veranstalten die Reporter ohne Grenzen heute einen Onlineprotest gegen die Zensur im Web. Der 12. März steht als Tag für freie Meinungsäußerung im Internet und findet in dieser Form zum 1. Mal statt.
Ab 11h (MEZ) ist es für 24h möglich, auf der Webseite einen Avatar zu erstellen. Diesen schickt man dann zu einer der Online-Kundgebungen. Darunter sind Ägypten, Burma, China, Eritrea, Kuba, Nordkorea, Tunesien, Turkmenistan und Vietnam. In dieser Karte wurden die ’schwarzen Löcher‘ der Länder visualisiert.

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